Mülltrennung in den Gebäuden, beispielsweise im großen VMP 5

FrankS/ März 15, 2019/ Living-Lab

Seit ca. 10 Jahren arbeite ich im Gebäude VMP 5 (“Wiwi-Bunker”, Inst. f. Psychologie) und bin immer noch erstaunt darüber, wie wenig Mülltrennung hier betrieben wird. Wahrscheinlich läuft es in anderen Gebäuden nicht viel anders. Es gibt zwar in vielen Räumen (v.a. in Büros, aber z.B. nicht in den Seminarräumen!) zwei Behälter, aber sie sind weder beschriftet, noch ist klar, was dort jeweils gesammelt werden soll. Auf diese Weise ist eine Mülltrennung völlig unsinnig! Mir wurde mal gesagt, dass der größere von beiden für Papier sein soll, aber viele wissen davon nichts. Außerdem besteht bei uns die einhellige Überzeugung, dass bei der Leerung durch das Reinigungspersonal ohnehin immer alles in einen Sack geworfen wird!

Mein konkreten Vorschläge:

  • Herausfinden, ob in dem Gebäude (und ggf. auch in den anderen Gebäuden auf dem Campus) überhaupt eine wirkliche Mülltrennung stattfindet, und worin sie ggf. besteht.
  • Dafür sorgen, dass in allen Räumen (auch Seminarräumen und Hörsälen!) entweder Müllbehälter mit mehreren Kammern oder mehrere Behälter aufgestellt werden. Es sollten 3 Kammern/Behälter bereitgestellt werden: 1. Papier, 2. Verpackung/Kunststoffe und 3. Biomüll.
  • Alle bereits vorhandenen und neuen Behälter müssen beschriftet werden, damit auch jeder weiß, was er/sie wo hineinwerfen soll.
  • Das Reinigungspersonal muss darin unterwiesen werden, wie es die verschiedenen Müllsorten einsammeln und entsorgen soll, und wie es mit offensichtlich falsch vorsortiertem Müll umgehen soll. Wahrscheinlich ist dafür auch eine entsprechende Ausstattung (z.B. Wagen zum Einsammeln mit mehreren Kammern, Zangen) erforderlich.
  • Das Personal und die Studierenden müssen dann darüber informiert werden, dass ab sofort eine tatsächliche Mülltrennung stattfindet und die Behälter zur Verfügung stehen.

1 Kommentar

  1. Bei uns in VMP 8 sieht es genauso aus – wobei schon viele der Behälter für Papiermüll erkennbar sind. Aber Kunststoffe werden nicht getrennt gesammelt.

    Über diese allgemeine Mülltrennung hinaus wäre es für eine Institution wie die Uni gut möglich, an Sammelaktionen von Terracycle mitzumachen, z.B. an der Sammelaktion für leere Stifte https://www.terracycle.com/de-DE/brigades/stifte-sammelprogramm
    Hiervon fallen an einer Uni ja jede Menge an. Es könnte in jedem Gebäude, z.B. an der Pförtnerloge, eine Sammelstelle eingerichtet werden, zu der sowohl Mitarbeiter als auch Studierende ihre leeren Stifte bringen können.
    Oder an der Initiative “Deckel gegen Polio” https://deckel-gegen-polio.de/ , bei der Deckel von Getränkeflaschen und -kartons zum Recyceln gesammelt werden, um Polioimpfungen zu finanzieren. Auch hier könnten an zentralen Orten (diesmal in den Mensen und Cafés?) Sammelstellen eingerichtet werden.

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