Worum geht es

100 Tage Zukunfts-Living-Lab

Die Universität Hamburg feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Mit der Zeit ist der teilweise unter Denkmalschutz stehende Campus „in die Jahre gekommen“ und dringend sanierungs- und modernisierungsbedürftig. Der Campus ist nicht nur Bildungs- und Wissenschaftsort, sondern ein zentraler Lebensraum des Stadtteils. Mit diesem Projekt sollen Ideen für eine nachhaltige und klimafreundliche Campusentwicklung zusammengetragen werden.

In dem Jubiläumsprojekt wird der Universitäts-Campus 100 Tage lang zu einem Living Lab der Zukunft!

Mit Hilfe der webbasierten Karte darf experimentiert und visualisiert werden. Ziel ist es, Ideen zu sammeln, die den Campus und die Gebäude der Universität Hamburg integrierter, nachhaltiger und klimafreundlicher machen. Hierzu gibt es Lernworkshops.

Integrierter: Ein Campus für alle, der mit seinem Stadtteil verbunden ist und genutzt wird.

Nachhaltiger: Ein Campus, der wirtschaftlich ist, soziale Bedürfnisse berücksichtigt und einen natürlichen grünen Raum in der Stadt bietet.

Klimafreundlicher: Ein Campus, der Klimaneutralität anstrebt und ein klimafreundliches Handeln fördert.


Welche Ideen sind gewünscht?

Die Ideen sollten sich auf ein oder mehrere Handlungsfelder beziehen:

Nachhaltige Mobilität:

Schwerpunkt Fahrradnutzung

  • Bauliche Hindernisse (fehlende, schlechte Fahrradständer, fehlende Fahrradwege, schlechte Fahrbahnoberfläche)
  • Sicherheitsbelange (Konflikte mit Fußgängern, Fahrzeugen, Diebstahl, Verschmutzung)
  • Beschilderung (unklare Beschilderungen, Radführung)

Aber auch benachbarte Mobilitätsthemen sollen berücksichtigt werden:

  • Begehbarkeit (Barrierefreiheit, autofrei, fahrradfreie Gehwege, überdachte Gehwege, grüne, ästhetische Gehwege)
  • Integration des Nahverkehrs (Zugang, Preise)
  • Integration von Sharing Mobilität (Bike-sharing, Carsharing, E-Roller-sharing)

Raumwahrnehmung:

Schwerpunkt grüner, klimafreundlicher Campus

  • Wahrnehmung klimafreundlicher Campus ( Begrünung Gebäude und Dach, multiple Grünnutzung, Solar-Nutzung)
  • Stimulanz der Biodiversität ( Wildwiesen, blühende Bäume, gewünschter Wildwuchs)
  • Flächenentsieglung

Aktive Teilnahme:

Schwerpunkt nachhaltiges Alltagshandeln

  • Gebäude (Energiesparmöglichkeiten, Wassersparmöglichkeiten, Mehrfachnutzungen von Gebäuden, Unterhaltskostenoptimierung, umweltfreundliche Gebäudereinigung)
  • Visuelle Stimulanzen für das nachhaltige Alltagshandeln
  • Mülltrennung
  • Urbanes Gärtnern, Grünpatenschaft, Baumpatenschaft
  • Nachhaltige Forschungsprojekte/ Projekte

Wer darf mitmachen?

Das Projekt richtet sich an alle Studierende, Mitarbeiter*innen der Universität, Anwohner*innen und Anlieger*innen des Campus.

Was passiert mit den Ideen?

Die besten Ideen der ersten 100 Tage sollen auf einem Plakat ausgestellt werden. Für die beste Idee gibt es einen kleinen Preis.
Die Ideen sollten realistisch und umsetzbar sein, nur dann besteht die Möglichkeit, sie bei zukünftigen Entwicklungs- und Umbaumaßnahmen zu berücksichtigen.
Die Ideen sollten Umsetzungsmöglichkeiten aufzeigen, nur dann besteht die Möglichkeit Projekte anzustoßen.
Auch wenn Ideen nicht realisiert werden können, regen sie eventuell zum Umdenken an!